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MEGATRENDS 2017

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Heute wollen wir aufzeigen, welche Megatrends beachtet werden sollten, wenn man sich mit der eigenen Unternehmenskultur auseinandersetzen, und eine intelligente Businessstrategie, die den Wandel der Zeit nicht ausser Acht lässt, aufgleisen will. Der genaue Blick auf unsere Gesellschaft und das wechselnde Konsumverhalten ist dabei essenziell:

Flexicurity – Generation Y&Z

Ein Treiber der neuen gesellschaftlichen Entwicklungen sind die Generation Y und Z. Diese verkörpern einen technologieaffinen Lebensstil, sind anders aufgewachsen als ältere Generationen und verändern somit den Organismus der Arbeitswelt. Die Hierarchie wird flacher, Arbeitsformen flexibler und mobiler, die Arbeit löst sich von der Präsenz. Flexicurity wird zum gesellschaftlichen und ökonomischen Grundgedanken. Ortslosigkeit ist dabei ein wichtiges Stichwort: Menschen können heute unabhängig von Zeit, Raum und Ort arbeiten. Man pflegt mehr und mehr eine dynamische Mischung von festem Arbeitsplatz und Individualisierung der Arbeit, die Sicherheit mit Mobilität kombiniert.

Die jungen Generationen gestalten neue Lebensentwürfe, durch die steigende Lebensarbeitszeit verändert sich das Verständnis der Arbeit. Man kann nicht mehr von einer Biografie sprechen, vielmehr von einer Multigrafie. Menschen sind flexibel, wollen sich verwirklichen und sind auch in späten Jahren noch bereit eine neue, zusätzliche Aus- oder Weiterbildung zu absolvieren. Der demografische Wandel ist somit ein zentraler gesellschaftlicher Treiber.

Damit einhergehend ist die steigende kulturelle Vielfalt. Für die Generation Global gehört reisen zur Normalität, sie sind Präger und Träger von Sharing Economy und sie identifizieren sich nicht mehr mit ihrer Nationalität, sondern mit Menschen, die gemeinsame Werte teilen, sich für das gleiche Anliegen begeistern oder die Freizeit ähnlich verbringen. Durch Migranten nimmt die kulturelle Vielfalt innerhalb einer Landes, einer Gesellschaft und somit auch von Unternehmen zu. Menschen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund, Sozialisationen und unterschiedlichen Wertemuster müssen integriert werden. Dieser gesellschaftliche Wertewandel ist konsequenterweise ein weiterer Trend.

Konnektivität 

Der Trend zur Openness öffnet Unternehmen nach aussen. Transparenz ist das A und O, die ganze Gesellschaft wird umgeformt. Der wahre Impact der Konnektivität liegt im Sozialen.

Technologischer Fortschritt

Durch den technologischen Fortschritt steigen Komplexität und Veränderungsgeschwindigkeit und damit auch die Anforderungen an die Mitarbeiter (Zeitdruck, mehr Arbeit etc.). Es bleibt die Angst, dass neue technische Erfindungen, „Industrie 4.0“, „Künstliche Intelligenz“ etc. arbeitsvernichtend sind, aber hingegen dieser Vermutungen, wird jeder neue Technologieschub neue Nachfragen und Bedürfnisse hervorbringen.

Ökonomische Entwicklung

Auch die ökonomische Entwicklung ist nicht wegzudenken. Wir sind eine Wissens- und Innovationsgesellschaft; Wissen und Ressourcen werden in einer komplex-globalen Wirtschaftswelt zu den wichtigsten Kernkompetenzen, ja zu einem Produktionsfaktor, um nachhaltige, verteidigungsbare und strategische Wettbewerbsvorteile zu erlangen. Überall auf der Welt schaffen digitale Medien einen immer leichteren Zugang zu einer immer größer werdenden Wissensmenge. Im „War for Talents“ der anbrechenden globalen Kreativ-Ökonomie setzt sich die Erkenntnis durch: Bildung ist ein Schlüssel zu einer hoffnungsvollen Zukunft. Wo jetzt individuelle Talente gefördert werden und leidenschaftliche Neugier entfacht wird, sind die Voraussetzungen für Innovationen und sozialen Aufstieg geschaffen.

Die mit der ökonomischen Entwicklung einhergehende Globalisierung trägt dazu bei, dass die Kunden informierter und darum auch anspruchsvoller sind. Ob soziale Netzwerke, Dauercommunities oder neue Dienstleistungsplattformen: Menschen sind durch die neuen sozialen Medien bestens vernetzt und können somit auch sehr viel schneller den Anbieter wechseln. Trends wie Customer Engagement, Maker-Movement oder Collaborative Consumption sind in der Wirtschaft, aber vor allem auch in der Dienstleistungsbranche nicht mehr wegzudenken.

Neo-Ökologie

Globalisierung, Klimawandel, Rohstoffknappheit und ein stärkeres Umwelt-und Verantwortungsbewusstsein seitens Konsumenten führt dazu, dass eine neue Mischung von Ökonomie, Ökologie und gesellschaftlichem Engagement entsteht. Umweltschutz, Ressourcenschonung, CO2-Einsparung, Corporate Social Responsibility usw. – das Wirtschaftssystem muss sich vermehrt einer neuen Business Moral unterziehen, der Lifestyle of Health and Sustainability (LOHAS) wird immer dominanter. Dieser Megatrend verändert ganze Märkte und das Konsumverhalten radikal. Neo-Ökologie umfasst schon lange nicht mehr nur die klassisch “grünen” Themen, sondern ebenso die sozial-ökologischen Folgen unseres Handelns.

Urbanisierung

Die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute in Städten, rund um den Globus ziehen Menschen vom Land in die Stadt. Selbst in hochentwickelten Flächenländern ist die Landflucht ungebrochen. Diese Urbanisierung hat unterschiedliche Ausprägungen, die Städte erfahren eine Renaissance als Lebens-und Kulturform. Die Städte der Zukunft sind vielfältiger, grüner, vernetzter und lebenswerter.

Work-Life Dynamik 

Ein neuer Megatrend ist das Prinzip der Work-Life-Dynmaik. Die Menschen müssen zwischen der „Arbeit“ und „Leben“ kombinieren, improvisieren und hin- und herschwingen. Man teilt sich nicht in den verschiedenen Lebensphasen auf, sondern versucht in den unterschiedlichen Rollen, Pflichten und Tugenden die Balance zu halten. Work und Life werden gleichgestellt, sodass es sich nicht wie „Arbeit“ anfühlt.

 

Love, CLEO. 

 

 

 

Bilderquelle: http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/vier-megatrends-stellen-die-weltwirtschaft-auf-den-kopf-784732

Textquellen:  https://www.zukunftsinstitut.de/dossier/megatrends/