logo

CLEO creates emotions.

Arrogant oder einfach nur unprofessionell?

Wisst ihr, ist man auf dem Business-Markt gut vertreten, trifft man ganz viele Menschen verschiedenster Spezies. Von Bankern, zu Metzgern, bis hin zur Putzfrau im Haus XY, die jeden Abend bis in die späte Nacht schrubbt. Schliesslich muss am morgen wieder die Sauberkeit das Land regieren.

Aber ich will nicht abweichen. Momentan stecke ich nebst meinem Blog, in einem intensiven Aufbau eines Labels. (Dazu werdet ihr übrigens bald mehr erfahren.) Und so Gott will, läuft es unglaublich gut. Beschweren darf man sich schon mal gar nicht.
Eigentlich war ich nie der Typ „Angestellte“. Am Anfang meiner Ausbildung natürlich schon, da konnte ich ja nicht den Chef markieren. Ganz klare Unterordnung war angesagt. Dann, endlich, war das Ende absehbar. Ich arbeitete eine Weile bei der selben Firma. Bis sich bei mir ein Untermieter ankündigte. Ein wundervoller kleiner Bauchzwerg. Und dann war’s das auch schon mit Karriere und taffe Geschäftsfrau.
Aber nach 5 Jahren bin ich nun wieder am Drücker und „so business“. Ach, wie toll das doch klingt. Geil, nicht?
Auf meinem Weg die Karriere-Leiter zu erklimmen, kommen mir ständig irgendwelche Störfaktoren entgegen. Nein, ich sollte es anders nennen:  Menschen, die nicht wissen wie der Laden läuft da draussen.
Wie zum Teufel kann man es schaffen, sich so zu verhalten, als hätte man es nicht mehr nötig? Ihr habt doch alle einmal klein angefangen? Ihr da, ihr erfolgsgeilen-die-Welt-wartet-nur-auf-mich-Typen! Tja, leider vergessen wohl manche, wie schwer es am Anfang auch für sie war. Wie es ist, wenn sich die Wäsche im Keller stapelt, das Bad geputzt werden müsste, der Kühlschrank schon wieder leer ist, und –  ah ja – die Kolumne, die  auch noch geschrieben werden soll. In dieser Auflistung fehlt noch ein Webauftritt, der  lanciert werden muss, und…Wann war nochmal das Meeting mit diesem und jenem Kunden…?!
Ja, so geht’s mir den ganzen Tag, die ganze Woche und eigentlich den ganzen Monat. Und seid ihr da nicht auch schon an den Punkt gelangt, an dem ihr euch fragt: Wollt ihr mich alle verarschen? Die einen denken zu viel an sich, die anderen sind neidisch und nochmal andere einfach arrogant. So ist es. Der Mensch kann ziemlich gemein sein, wenn’s sein muss. Man gönnt sich nichts mehr. Keinen neuen Rasenmäher, kein neues Auto, kein neuer Briefkasten und schon gar nicht den Erfolg. Wie jämmerlich. Aber so läuft’s. The world of business. „Leg´ Dir eine dicke Haut zu“, sagt mein Vater oft. „Das ist kein Zuckerschlecken“. Nein, ist es nicht. Aber gewisse Grundwerte wären auch in der “erfolgreichen” Geschäftswelt zu begrüssen. Amen.